Projektdetails

Zur Wirkung historischer Landnutzungsmuster auf Artenvielfalt und Lebensgemeinschaften, eine exemplarische GIS-gestützte Analyse von Landnutzungswandel und Biodiversität der Kulturlandschaft im Naturraum Göttinger Wald

von April 2006 bis März 2009

Projektbeteiligte

Leitung: Prof. Dr. Renate Bürger-Arndt

Bearbeitung/Kontakt: Jessica Preutenborbeck geb. Spicale

Förderer: DFG

Projektabhängige Publikationen

ARMENAT, M.; BADER, A.; PREUTENBORBECK, J. (2009): „Kulturlandschaft“ als interdisziplinärer Forschungsgegenstand. In: ZELTForum – Göttinger Schriften zu Landschaftsinterpretation und Tourismus, im Druck
PREUTENBORBECK, J. (2009): 200 years of flora development in the natural landscape unit ‘Göttinger Wald’ , Acta Nova Leopoldina.NF 98, Nr. 360: 265-272.
PREUTENBORBECK, J. (2009): Der Eibenwald im Pleßforst. In: Herrmann, B. und Dahlke, Ch., Graduiertenkolleg 1024 - Interdisziplinäre Umweltgeschichte (Hrsg.): Werkstattbericht Schauplätze der Umweltgeschichte. Universitätsdrucke Göttingen und online verfügbar unter: http://webdoc.sub.gwdg.de/univerlag/2009/schauplaetze2.pdf, S.119 - 128
PREUTENBORBECK, J. (2009): Landnutzungswandel und Biodiversität - eine historisch-ökologische Analyse am Beispiel des Naturraumes Göttinger Wald. Dissertation an der Abteilung Naturschutz und Landschaftspflege, Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie, publiziert als Elektronische Dissertation unter: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl/?webdoc-2205
PREUTENBORBECK, J.; BÜRGER-ARNDT, R. (2008): Wertewandel und Waldumbau - ein Beitrag zur Forstgeschichte am Beispiel des Naturraumes Göttinger Wald, Berichte Freiburger Forstliche Forschung 76, Schriftenreihe der Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften der Universität Freiburg, Eigenverlag der FVA, Freiburg. S.131
SPICALE, J. (2007): "Species composition of vascular plants and landuse changes", Beitrag im Tagungsband des 6. Jahrestreffens der AG Vegetationsdatenbanken und Organisationstreffens zur Florenkartierung, Bonn

Stichworte

Biodiversität, Landnutzungswandel, Göttinger Wald, Landschaftsanalyse, Historische Ökologie

Projektbeschreibung

In der in den Themenkomplex C1 "Landnutzungswandel und Naturschutz" des Graduiertenkollegs "Interdisziplinäre Umweltgeschichte" eingebetteten Arbeit wird in ausgesuchten Kulturlandschaftsteilen mittels der historisch-ökologischen Landschaftsanalyse der Wandel der Landnutzungsverteilung und der Biotoptypenanordnung, einschließlich ihrer Ausstattung mit Pflanzen- und Tierarten, während der letzten 200 Jahre rekonstruiert. Durch die raum- und zeitbezogene Verschneidung der Daten soll die Wirkung historischer Landnutzungsmuster auf Artenvielfalt und Lebensgemeinschaften untersucht und Zusammenhänge zwischen Landnutzungswandel und Biodiversität in verschiedenen Natur- und Kulturräumen ermittelt werden. Das derzeit bearbeitete Untersuchungsgebiet umfasst das Muschelkalkplateau des Göttinger Waldes sowie die angrenzende Feldmark.

Über die Formulierung von Gesetzmäßigkeiten können Handlungsempfehlungen für nutzungsintegrierten Arten- und Biotopschutz im Rahmen von Landschaftsplanungen ausgesprochen und Gestaltungsregeln formuliert werden.

Die Verschneidung und Verknüpfung der Daten mit Hilfe des Einsatzes von Geoinformationssystemen und der hierdurch ermöglichten Visualisierung dient der problemorientierten Abfrage sowie der szenischen Verdeutlichung des Kulturlandschaftswandels.

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Projektillustration 1

Zeitreihe Kartenausschnitt "Hainholz"

Links zu weiteren Informationen

» Graduiertenkolleg Interdisziplinäre Umweltgeschichte

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